Aufklärungsprojekt: Inhalte und Methoden

Unsere Veranstaltungen dauern mindestens 90 Minuten und finden meistens in der Schule oder im Jugendclub statt. Im Vorfeld können Sie uns konkrete Fragen und Wünsche der Kinder/Jugendlichen zusenden, damit wir ihre Interessen in die Planung einbeziehen können.

Arbeitsweise
In unseren Veranstaltungen arbeiten wir mit den Kindern bzw. Jugendlichen. Das heißt: die Lehrer_innen oder sonstigen pädagogischen Fachkräfte, die uns eingeladen haben, sind in der Regel während des Workshops nicht mit anwesend. Denn unsere Erfahrung zeigt, dass es oft leichter ist, mit Außenstehenden über Ausgrenzungen, Geschlechterrollen und Sexualität zu sprechen.

Nach Abschluss der Veranstaltung führen wir mit Ihnen als Lehrer_in oder Pädagog_in ein kurzes Nachgespräch. Hier erhalten Sie einen Überblick über den Verlauf der Veranstaltung und werden über offene Diskussionsstränge, wichtige Themen und mögliche Schwierigkeiten informiert.

Methoden
Zu Beginn der Veranstaltung teilen wir die Gruppe in der Regel in kleinere Lerngruppen auf, häufig getrennt nach Geschlechtern, da sich viele Themen so leichter besprechen lassen. Transgeschlechtliche Teilnehmer_innen dürfen sich in diesen Fällen eine Gruppe aussuchen.

Wir verwenden eine Vielzahl erprobter und abwechslungsreicher Methoden aus der Antidiskriminierungspädagogik und Sexualpädagogik. Mit ihrer Hilfe thematisieren wir Sexualität, Geschlechterrollen und Diskriminierungen, schaffen Platz für Unsicherheiten und lautes Nachdenken, fürs Kichern, Rotwerden und Schweigen.

Neben diesen Methoden arbeiten wir stark mit dem biographischen Ansatz. Wir bringen dafür unsere eigenen Geschichten mit, vom Coming-Out, von der Reaktion unserer Eltern, von erlebten Diskriminierungen und erfolgreichem Widerstand. Diese Geschichten sind es oft, die die Brücke schlagen zu den Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen und uns miteinander ins Gespräch bringen.

Inhalte
Welche Inhalte bei einer Veranstaltung im Vordergrund stehen, hängt immer auch von den Fragen, Problemen und Erfahrungen der Gruppe ab und vom Kontext, in dem wir eingeladen wurden. Wir sprechen zum Beispiel über Geschlechterrollen in unserer Gesellschaft, über selbstbestimmte Sexualität, Coming Out- Erfahrungen, über Schimpfwörter, Regenbogenfamilien, Diskriminierungserfahrungen und Gruppenzugehörigkeiten. Gern stimmen wir uns vorher mit Ihnen ab, welche Themen Sie gerade für besonders wichtig halten.

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